ImmoScout24-Studie: Vom Smartphone zum Smarthome – Zukünftig mehr smarte Wohnungsausstattung

29. Mai 2020

marktforschung.de: Das ImmoScout24-Trendbarometer zeigt deutlich die steigende Affinität zu intelligenten Wohnungsaccessoires: Drei Viertel der Befragten planen, die eigenen vier Wände in Zukunft mit Smarthome zu vernetzten oder hat dies bereits getan.

ImmoScout24 und INNOFACT haben eine Studie zum Thema Vernetzung und Automatisierung von Wohntechnik,  Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik über das Internet durchgeführt.

Smarthome ist keine Seltenheit mehr

Endlich nicht mehr ewig nach dem Schlüssel suchen und schon ins vorgeheizte Eigenheim kommen, während der Staubsaug-Roboter fleißig putzt. All diese Funktionen kann man nutzen, wenn man mit seinem Smartphone mit dem Zuhause vernetzt. Und das ist mittlerweile auch keine Seltenheit mehr. Fast jeder vierte der Befragten ist bereits im Besitz von Haustechnik, Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik mit digitalen Steuerungskomponenten. Darüber hinaus möchte fast die Hälfte (48 Prozent) diese Art von technischer Ausstattung in Zukunft in das Wohnen integrieren.

Smarthome soll von Anfang an in Immobilien integriert sein

Smarthomes sind also bereits in der Gegenwart angekommen und aus der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Das zeigt sich auch bei der Wohnungssuche beziehungsweise beim Hausbau. Exakt 50 Prozent der Befragten wünscht sich schon direkt zu Beginn eines Immobilienbaus, dass Smarthome-Anwendungen integriert werden. Knapp die Hälfte ist sich auch sicher, dass smarte Technik und Geräte in wenigen Jahren in jedem Haushalt zu finden seien.

Smarte Funktionen nicht als Kriterium für Immobilienkauf

Bei diesem Trend könnte man davon ausgehen, dass die Entscheidung für oder gegen eine Immobilie von der Smarthome-Ausstattung abhängt, jedoch ist scheiden sich in diesem Punkt die Geister: Ein gutes Drittel (36 Prozent) gibt an, dass sie ihre Entscheidung davon abhängig machen würden, allerdings stimmen ebenso viele dagegen.

Allerdings ist es auch so, dass sich die smarten Accessoires nicht wirklich auf den Preis auswirken sollte: Nicht mal ein Viertel (22 Prozent) ist bereit, für die technische Ausstattung mehr Miete beziehungsweise einen höheren Kaufpreis zu zahlen.

Smarthome-Affinität eher bei Männern und Wohneigentümern

Schaut man sich die beiden Gruppen “Männer” und “Wohneigentümer” an, so sind schon ein Viertel dazu bereit, mehr zu zahlen. Generell ist das Smarthome bei Vermietern ein wichtigeres Thema, als bei den Mietern: 57 Prozent der Eigentümer sprechen sich für die smarte Technik aus, bei den Mietern sind es gerade mal 43 Prozent. Außerdem bestätigt sich das Klischee des “technik-affinen Mannes”: Während gerade mal 27 Prozent der Frauen angeben, dass sie ihre nächste Kauf-/Mietentscheidung davon abhängig machen würden, sind es bei den Männern schon 44 Prozent.

Methodik

Erhebungsmethode Online
Befragte Zielgruppe Deutsche Arbeitnehmer
Stichprobengröße 1.300
Feldzeit 21. bis 23. April 2020
Land Deutschland

(Zur Meldung)